Nuklearmedizin in der Traumatologie
J. Spitz · Der Nuklearmediziner · 2002 · Heft 04 · S. 250-255
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Skelettszintigraphie eignet sich aufgrund der intensiven Anreicherung der markierten Phosphatkomplexe im neu gebildeten amorphen Calciumphosphat des Frakturkallus hervorragend zum Nachweis von knöchernen Verletzungen. Andererseits ist das „strahlenlose” MRT mit seiner anatomischen Wiedergabe von Knochen und Weichteilen der absolute Favorit in der Orthopädie und Traumatologie geworden. Dennoch hat sich die Skelettszintigraphie ein Indikationsspektrum bewahrt, in dem sie - gegebenenfalls auch additiv zur MRT - eingesetzt werden kann. Wesentliche Indikationen sind die szintigraphische Ganzkörper…