Perkutane transhepatische Entfernung eines intraoperativ belassenen Gallengangsstents
R Moll, M Sailer, G Schindler · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2003 · Heft 06 · S. 583-586
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Stents haben in der Therapie des Ikterus bei malignen und benignen Erkrankungen der Gallenwege ihren besonderen Stellenwert. Die Applikation von Gallengangsprothesen wird primär endoskopisch durchgeführt, der transhepatische Zugang kommt erst nach Scheitern des endoskopischen Vorgehens zum Zuge. Die proximale und distale Dislokation eines Stents ist eine seltene Komplikation, die aber eine nicht unbedeutende Morbidität und Mortalität zur Folge haben kann, so dass hierbei die Extraktion der Prothese sinnvoll erscheint. Die Endoskopie hat auch hier den Vorrang vor dem transhepatischen Vorgehen. Zur…