Bestimmung der Reliabilität psychometrischer Testverfahren in der Psychiatrie mittels der kanonischen Korrelation
Horst J. Koch, Klaus Gürtler, David Fischer-Barnicol, Alexander Szecsey, Bernd Ibach · Psychiatrische Praxis · 2003 · Heft S 2 · S. 157-160
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Testwerte setzen sich aus dem nicht bekannten wahren Wert und einem Fehler zusammen. Der Fehler kann durch die Testreliabilität geschätzt werden, die als Quotient der tatsächlichen Varianz und berechneten Varianz definiert ist. Die Testreliabilität kann sowohl über Einzelmessungen als auch wiederholte Messungen bestimmt werden. Die kanonische Korrelation erlaubt eine Erweiterung des Reliabilitätsbegriffes für parallele Messungen. Dabei werden für zwei oder mehrere parallele Tests Zufallsstichproben ermittelt und die Subgruppen erstmals mittels kanonischer Korrelation untersucht. Ziel ist zu prüfe…