Bipolare Depression: L-Thyroxin-Augmentation als Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung
Johanna Sasse, Ursula Köberle, Tom Bschor, Mazda Adli, Monika Trendelenburg, Michael Bauer · psychoneuro · 2003 · Heft 09 · S. 400-402
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Einsatz von Schilddrüsenhormonen in der Behandlung affektiver Erkrankungen ist seit mehr als 40 Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Bei Patienten mit therapierefraktären affektiven Erkrankungen zeigte sich in neueren klinischen Studien ein gutes und vielversprechendes Ansprechen auf die adjuvante Gabe von L-Thyroxin in supraphysiologischer Dosierung. Um die Wirksamkeit und Sicherheit von hochdosiertem L-Thyroxin weiter zu untersuchen, wurde eine multizentrische, doppelblinde, plazebo-kontrollierte Studie unter der Leitung der Autoren kürzlich begonnen. Über einen Zeitraum von…