Takayasu-Arteriitis
Lilly J.U. Reik, Michael Czihal · Gefäßmedizin Scan · 2024 · Heft 02 · S. 141-152
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Takayasu-Arteriitis ist eine in Mitteleuropa seltene, chronisch-entzündliche Gefäßerkrankung (Inzidenz 0,5–1/1 Mio. Einwohner pro Jahr), die weit häufiger Frauen als Männer betrifft und sich meist vor dem 40. Lebensjahr, seltener zwischen dem 40.–60. Lebensjahr manifestiert. Wie die Riesenzellarteriitis wird sie gemäß Chapel-Hill-Konsensus den Großgefäßvaskulitiden zugeordnet 1. Aufgrund der Seltenheit der Erkrankung sind viele Gefäßmediziner und -medizinerinnen nur eingeschränkt vertraut mit der Takayasu-Arteriitis. Der Beitrag stellt wichtige Grundzüge der Diagnostik und Behandlung dieser facettenreichen E…