Antiphospholipid-Syndrom: neue Klassifikationskriterien und Implikationen für die Praxis
Ana-Luisa Stefanski, Thomas Dörner · Aktuelle Rheumatologie · 2024 · Heft 03 · S. 178-182
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungAnalog zu anderen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wurden im Oktober 2023 neue hierarchisch gruppierte, gewichtete und risikostratifizierte APS Klassifikationskriterien von der European League Against Rheumatism (EULAR) gemeinsam mit dem American College of Rheumatology (ACR) vorgestellt. Die neuen Kriterien sehen als obligates Eingangskriterium das Vorliegen mindestens einer klinischen APS-Manifestation und eines positiven aPL-Labortests vor (Lupusantikoagulans oder moderat bis deutlich erhöhte IgG- oder IgM-Titer für aCL oder aß2GPI). Die sechs Klinik- und zwei Labordomänen werden mit Wert…