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Anmerkungen zum unkritischen Umgang mit der Diagnose „Kleptomanie”

Elmar Habermeyer, Karsten Heekeren · Psychiatrische Praxis · 2004 · Heft 01 · S. 40-42

Dokument
908178
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Elmar Habermeyer, Karsten Heekeren
Ausgabe
Heft 01 / 2004
Jahrgang 31
Seiten
40-42
Erschienen: 2004-01-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Diagnose Kleptomanie basiert auf umschriebenen Verhaltensauffälligkeiten. In DSM-IV und ICD-10 werden die unterschiedlichen Ursachen dieses Verhaltens vernachlässigt. Außerdem muss die hohe Komorbidität mit anderen psychischen Störungen beachtet werden. Im Interesse begrifflicher Klarheit sollte bei manifesten Organläsionen nicht von Kleptomanie gesprochen werden. Forensische Bedeutung gewinnt diese Diagnose letztendlich auch weniger durch die wiederholten Stehlhandlungen als vielmehr durch begleitende Auffälligkeiten wie Progredienz, Erlebniseinengung, nachlassende Befriedigung und Leidensdr…

Schlagworte

Diagnose Kleptomanie Zusammenfassung Basiert Umschriebenen Verhaltensauffälligkeiten Dsm-Iv Icd-10 Unterschiedlichen Ursachen Dieses Verhaltens Psychiatrische Praxis