Thrombozytopenie unter Trientene zur Behandlung des Morbus Wilson mit neurologischen Symptomen
M. Sabolek, M. Weidenbach, A. Storch, E. Kraft · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 05 · S. 246-249
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Behandlung neurologischer Symptome des Morbus Wilson galt D-Penicillamin lange Zeit als Mittel der ersten Wahl. Mittlerweile werden andere Chelatbildner bevorzugt eingesetzt, da diese seltener eine initiale Verschlechterung der neurologischen Symptome verursachen. Eines davon ist Triethylene-Tetramine Dihydrochloride (Trientene), das bisher kein wesentliches Nebenwirkungsprofil aufzuweisen hatte. Wir berichten hier über einem 28-jährigen Patienten mit der Erstdiagnose eines Morbus Wilson, der im Verlauf der Behandlung mit Trientene eine transiente Thrombozytopenie entwickelte. Diese konnte du…