Subkortikale Aktivierungen bei einem Kind mit genetisch gesicherter Myoklonus-Dystonie
MF Nitschke, C Erdmann, B Müller, N Kock, A Sprenger, U Melchert, P Pramstaller, J Sperner, C Klein · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Myoklonus-Dystonie entwickeln sich schleichend häufig schon im Kleinkindalter einschießende myoklon und dyston anmutende Bewegungen, die häufig bei vermehrter Konzentration akzentuiert auftreten. Aufgrund von elektrophysiologischen Daten werden subkortikale Generatoren bei dieser Erkrankung diskutiert. Wir untersuchten ein 5-jähriges Mädchen mit genetisch gesicherter Myoklonus-Dystonie mit der funktionellen Magnetresonanztomographie. Die myoklon-dystonen Bewegungen wurden bei dem Mädchen besonders durch das Malen von Figuren mit der rechten Hand ausgelöst, wohingegen das einfache Öffnen und Schließen der…