Buchthalsche Forderung: Wahrheit oder Legende?
K Schiltz, I Galazky, F Awiszus, H Feistner · Klinische Neurophysiologie · 2003 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach Buchthal ist zur suffizienten Charakterisierung eines Muskels mittels quantitativer EMG-Analyse die Darstellung mehrerer Einzelpotenziale von jeweils 15 bis 20 motorischen Einheiten notwendig. In der klinischen Praxis stellt sich die Erfüllung dieser Forderung regelmäßig insbesondere in kleinen Muskeln als schwierig dar. Daher wurde untersucht, ob mittels Ko-Registrierung von Makro-EMG mittels Nadel- und Oberflächenelektroden entschieden werden kann, wie viele unterschiedliche motorische Einheiten tatsächlich abgrenzbar sind. Bei fünf gesunden Versuchspersonen wurde simultan die Ableitung von Single-Fiber-E…