Persistierendes Foramen ovale: ein unterschätztes Risiko für Taucher?
H Lier, S Schroeder, R Hering · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2004 · Heft 01/02 · S. 27-30
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei rund 30 % der erwachsenen Bevölkerung besteht ein unvollständiger Verschluss der fetalen Verbindung zwischen dem rechten und dem linken Herzvorhof, ein so genanntes persistierendes Foramen ovale (PFO). Resultiert aus dem Vorhandensein eines PFO ein kardialer Rechts-Links-Shunt, so kann dies bei Tauchern während und nach dem Auftauchen, der so genannten Dekompressionsphase, für paradoxe Gasembolien verantwortlich sein, die sich unter anderem in Form von zerebralen ischämischen Läsionen manifestieren können. Taucher mit PFO haben somit wahrscheinlich ein höheres Risiko, eine schwere Dekompressi…