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Die Rolle der Defensine in der Pathogenese chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen

M Schmid, K Fellermann, J Wehkamp, K Herrlinger, E F Stange · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 04 · S. 333-338

Dokument
908398
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Gastroenterologie
Autor:innen
M Schmid, K Fellermann, J Wehkamp, K Herrlinger, E F Stange
Ausgabe
Heft 04 / 2004
Jahrgang 42
Seiten
333-338
Erschienen: 2004-01-01 00:00:00
ISSN
0044-2771

Zusammenfassung

Zusammenfassung Defensine sind endogene antimikrobielle Peptide mit breitem Wirkungsspektrum. Bereits mikromolare Konzentrationen reichen aus, um gramnegative und grampositive Bakterien, aber auch Mykobakterien sowie Pilze (z. B. Candida), Viren (z. B. Herpes) und Protozoen (z. B. Giardia lamblia) effektiv abzutöten. Als wichtiger Teil des angeborenen Immunsystems werden sie im Darmepithel exprimiert und tragen somit zur Aufrechterhaltung der intestinalen Mucosabarriere bei. Diese scheint bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen defekt zu sein, da einerseits die Immunantwort gegen die „normale” luminale Bakt…

Schlagworte

Morbus Crohn Pathogenese angeborene Immunität Defensine Crohn’s disease pathogenesis innate immunity defensins Darmschleimhaut Bakterien Colitis ulcerosa Candida Zeitschrift für Gastroenterologie