Schädelsonographisches Neugeborenenscreening: Eine retrospektive 10-Jahresstudie an 11 887 Neugeborenen
M Jaeger, S E Grüssner, C O Omwandho, K Klein, H.-R Tinneberg, V Klingmüller · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 06 · S. 852-858
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Inzidenz intrakranieller Blutungen und morphologischer Anomalien in Abhängigkeit von geburtshilflichen Faktoren wurde in einer zehnjährigen schädelsonographischen Screeninguntersuchung retrospektiv ausgewertet. Mit 11 887 Neugeborenen erfasste die Studie 94,6 % der in diesem Zeitraum in der Universitätsklinik Gießen entbundenen Kinder. Berücksichtigt wurden nur Befunde, die in den ersten 10 Lebenstagen auftraten. In 653 (5,5 %) Fällen fand sich ein pathologischer hirnsonographischer Befund, bei 303 Kindern (2,5 %) intrakranielle Hirnblutungen; allerdings wurden schwere Läsionen (periventrikul…