Endoskopische Bergung eines in der Ileozoekalklappe fixierten dislozierten Ösophagusstents
W Mohl, A Schneider, MP Lutz · Endoskopie heute · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Einlage selbstexpandierender Metallstents zur Palliation maligner Stenosen des Gastrointestinaltrakts, insbesondere des Ösophagus, ist heute therapeutischer Standard. Eine relevante Komplikation ist die Dislokation des Stents, meist nach distal innerhalb des Ösophagus oder in den Magen. Extraktionstechniken hierfür sind kasuistisch beschrieben. Bei Dislokation bis in den unteren Gastrointestinaltrakt passiert der Stent gewöhnlich auch den Analkanal. Eine Retention im unteren Gastrointestinaltrakt ist selten beschrieben, ein Standardvorgehen nicht bekannt. Fallbericht: Ein 71jähriger Patient mit P…