Psychosomatische Beschwerden, psychischer Distress und Arbeitslosigkeit. Ergebnisse einer Längsschnittstudie
H Berth, P Förster, E Brähler · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2004 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Es konnte gezeigt werden, dass Arbeitslosigkeit zu einem schlechteren Gesundheitszustand führt. Die Kausalitätshypothese besagt daher: Arbeitslosigkeit macht krank. Dem entgegen steht die Selektivitätshypothese: Personen die kränker sind, werden eher arbeitslos. Diese Hypothesen werden hinterfragt. Methode: Seit 1987 wird longitudinal ein Sample im Rahmen der Sächsischen Längsschnittstudie befragt (Förster 2002). Im Jahre 2003 wurde die 17. Erhebungswelle mit N=423 Personen (Alter 30,01 Jahre) durchgeführt. Es wurden Instrumente zur Messung der psychischen Befindlichkeit (z.B. GBB-24, HADS) und eige…