Psychogene Hörstörung nach Mittelohroperation
E Savvas, E Gehrking · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die psychogene Hörstörung ist ein seltenes Krankheitsbild, das vornehmlich bei Kindern und Jugendlichen beobachtet wird. Patient: Wir berichten über eine 17-jährige Patientin, die nach Cholesteatom und Tympanoplastik Typ III tonaudiometrisch eine Innenohr (IO)-verschlechterung entwickelte, so dass das Mittelohr revidiert und die Prothese entfernt wurde. Ein Jahr später wurde erneut eine Tympanoplastik zur Hörverbesserung durchgeführt. Postoperativ kam es wiederum zu einem IO-Abfall, welcher rheologisch-antiphlogistisch behandelt wurde. Auf eine erneute Revision wurde zunächst verzichtet und die Hörku…