CareLit Fachartikel

Ärzte in der NSDAPRegionale UnterschiedeDas Beispiel Niederschlesien zeigt: Auch Geschlecht, Fachgebiet und Karrierepläne spielten eine Rolle.

Methfessel, B.; Scholz, A. · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2006 · Heft 4 · S. 866 bis 867

Dokument
90891
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Methfessel, B.; Scholz, A.
Ausgabe
Heft 4 / 2006
Jahrgang 103
Seiten
866 bis 867
Erschienen: 2006-04-21 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Der kanadische Historiker Michael H. Kater beweist: rund 45 Prozent der deutschen Ärzte waren zum Ende der NS-Zeit Mitglied der NSDAP. Daten aus Niederschlesien bestätigen die Neigung deutscher Ärzte zu einer starken Bindung an NS-Organisationen. Dabei gab es regionale Unterschiede innerhalb des Deutschen Reiches. Eine Rolle spielten Alter, Geschlecht, Konfession, Fachzugehörigkeit und hierarchische Stellung.

Schlagworte

VERGLEICH MEDIZINSTUDIUM BEURTEILUNG NATIONALSOZIALISMUS FACHGEBIET ÄRZTE MIKROVERFILMUNG ÄRZTINNEN NEUROLOGEN VERDRÄNGUNG CHIRURGIE CHIRURGEN EINKOMMEN DERMATOLOGEN LITERATUR EUROPA