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Die „Kriegsneurose” - ein frühes Modell der pluridimensional verstandenen psychiatrischen Traumatologie

Rainer Tölle · Psychiatrische Praxis · 2005 · Heft 07 · S. 336-341

Dokument
908928
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Rainer Tölle
Ausgabe
Heft 07 / 2005
Jahrgang 32
Seiten
336-341
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

Zusammenfassung Die Kriegsneurosen lösten im Ersten Weltkrieg eine lebhafte Diskussion aus, die psychiatriegeschichtlich im Allgemeinen reduktionistisch wiedergegeben wird als eine Kontroverse somatogen versus psychogen. Die Auseinandersetzungen waren jedoch differenzierter und führten zu wesentlichen Ergebnissen: Es zeigte sich, dass nicht jede psychopathologische Symptomatik neuropathologisch erklärt werden kann. Die Hysterielehre von Charcot und Freud wurde in der Psychiatrie weiterentwickelt. Des Weiteren wurde die multifaktorielle Ätiologie der Kriegsneurosen erkannt; der damalige Diskurs zeigte pluridimens…

Schlagworte

Psychiatrische Praxis