Inanspruchnahme der Folsäureprophylaxe in Ostvorpommern: Einfluss von Bildungsstand und Erwerbstätigkeit – eine Erhebung aus den SNiP-Daten
M Scheler-Hofmann, JP Haas, A Partenheimer, A Ebner, R Kühl, C Fusch, W Hoffmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Durch perikonzeptionelle Einnahme von Folsäure kann das Auftreten kongenitaler Fehlbildungen vermindert werden. Für alle Frauen im gebärfähigen Alter wird eine zusätzliche tägliche Supplementation von 400µg Folsäure vor der Konzeption empfohlen. Mütter von Indexpatienten sollten bei erneutem Kinderwunsch 4mg Folsäure pro Tag supplementieren. Wir untersuchten die Fragestellung, ob Bildungsstand, Erwerbstätigkeit und Planung der Schwangerschaft mit der Folsäureeinnahme korreliert. Methode: SNiP ist eine prospektive, populationsbasierte Studie in Ostvorpommern (1300 Geburten/a). Wir analysierten 527 Dat…