Der Einsatz von Epoprostenol bei Pulmonalstenose – Ein Fallbericht
G Jilg, M Gleissner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei schwerer Pulmonalstenose gehören Prostazyklin-Analoga z.B. Epoprostenol (Flolan), die unter anderem den Gefäßwiderstand in der Lunge senken, nicht zur üblichen Therapie. Sie können aber in besonderen klinischen Situationen lebensrettend sein. Kasuistik: Ein 4½-jähriges Mädchen mit Morbus Fallot, der im Säuglingsalter korrigiert wurde, musste im Anschluss an die operative Versorgung einer Femurschaftfraktur auf der pädiatrischen Intensivstation nachbeatmet werden. Wenige Stunden nach der komplikationslosen Extubation kam es zu einem progredienten Herzkreislaufversagen, das schließlich mit einer Ad…