Die sonographische Diagnose einer Hirnatrophie bei Entlassung ist assoziiert mit schlechterer neurologischer Entwicklung kleiner Frühgeborener im Alter von 3 Jahren
S Horsch, C Müntjes, A Franz, C Roll · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Höhergradige Hirnblutungen und periventrikuläre Leukomalazie führen bei Frühgeborenen zu neurologischer Langzeitmorbidität. Im Gegensatz dazu ist die Bedeutung anderer sonographischer Auffälligkeiten wie periventrikulären Echogenitätserhöhungen/Flares oder erweiterer Liquorräume/Hirnatrophie weniger klar. Ziel unserer Untersuchungen war es, die Auswirkungen dieser Auffälligkeiten auf das neurologische Outcome Frühgeborener im korrigierten Alter von 3 Jahren zu untersuchen. Methodik: Im Jahr 1997 wurden prospektiv alle Frühgeborenen mit einem Gestationsalter