„Erinnerungsbilder” von sexuellem Missbrauch
T. Knecht · Krankenhauspsychiatrie · 2005 · Heft 02 · S. 79-83
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Seit etlichen Jahren wird eine heftige Kontroverse betreffend die sog. „recovered memories” ausgetragen. Dabei handelt es sich um spät auftretende „Erinnerungen” an angebliche (zumeist sexuelle) Missbrauchserfahrungen in der Kindheit, welche typischerweise im Rahmen einer Psychotherapie auftauchen, nicht selten unter dem suggestiven Einfluss eines Therapeuten. Die Beschuldigten sind zumeist Eltern oder nahe Verwandte, welche den Anschuldigungen oftmals konsterniert gegenüberstehen. Im Jahre 1992 wurde die „False Memory Syndrome Foundation” gegründet, deren Mitglieder sich gegen Anklagen wehrten,…