Autonome Störungen bei Multipler Sklerose
Flachenecker Peter · psychoneuro · 2004 · Heft 07 · S. 380-383
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Autonome Funktionsstörungen kommen bei rund 80 % der Patienten mit Multipler Sklerose (MS) vor und sind beeinträchtigend. Von besonderer Bedeutung sind Blasenstörungen, nicht nur wegen ihrer potentiellen Auswirkungen auf das Alltagsleben der betroffenen Patienten, sondern auch wegen der Gefahr sekundärer Komplikationen wie häufiger Harnwegsinfekte und fortschreitender Nierenschädigung. In dieser Übersicht werden klinische Manifestationsformen und Häufigkeit der urogenitalen, gastrointestinalen, kardiovaskulären und thermoregulatorischen autonomen Funktionsstörungen bei MS-Patienten besprochen und…