Niedrig dosierte Behandlung zirrhotischer Ratten mit Losartan verbessert die aortale Kontraktilität durch Hemmung der cGMP-abhängigen Kinase-Aktivität
M Hennenberg, J Trebicka, Q Zhou, T Sauerbruch, J Heller · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei der Leberzirrhose führt u.a. die vermehrte vaskuläre NO-Produktion zur splanchnischen Hypokontraktilität und zur Ausbildung einer hyperdynamen Kreislaufzirkulationsstörung. NO führt über cGMP-Bildung und Aktivierung der cGMP-abhängigen Kinase (cGKI) zur Vasodilatation. Wir konnten zeigen, dass eine einwöchige Behandlung mit niedrigen Dosen des AT1-Rezeptor-Antagonisten Losartan bei Ratten mit sekundär biliärer Zirrhose (BDL) zu einer Verbesserung der aortalen Kontraktilität und Aufhebung der hyperdynamen Kreislaufzirkulation führt. Um die molekularen Mechanismen dieses Losartan-Effektes aufzuklä…