Analyse und klinische Relevanz diskonjugierter Augenbewegungsstörungen
H Rambold · Klinische Neurophysiologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Augenbewegungen werden in konjugierte (beide Augen bewegen sich in gleicher Richtung; z.B. Sakkaden, langsame Augenfolgebewegungen) und diskonjugierte (beide Augen bewegen sich in entgegengesetzter Richtung; Vergenzbewegungen) unterschieden. Während erstere für die Verschiebung des Blickes in einer Raumebene notwendig sind, sind letztere für die Verschiebung des Fixationspunktes in der Tiefe des Raumes unerlässlich. Konjugierte und diskonjugierte Augenbewegungen werden voneinander getrennt und unterschiedlich neuronal kontrolliert. Konjugierte Augenbewegungen finden in der neurologischen-topischen Diagnostik wei…