Taurolidin induziert Apoptose und Nekrose in Melanomzellen
F Kiecker, M Hofmann, S Rogalla, C Braumann, C Jacobi, W Sterry, U Trefzer · Aktuelle Dermatologie · 2004 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Taurolidin, ein Derivat der Aminosäure Taurin, verfügt über zytotoxische, bakterizide und anti-adhärente Eigenschaften und wird seit vielen Jahren bei der Behandlung schwerer chirurgischer Infektionen (z.B. Peritonitis) eingesetzt. In-vivo und in-vitro hemmt Taurolidin dosisabhängig das Wachstum von Kolonkarzinomzellen und vermindert in Tiermodellen die Frequenz von Metastasen. Erste klinische Erfahrungen der intravenösen Therapie maligner Tumoren erstrecken sich auf zahlreiche Entitäten (z.B. Magenkarzinom, Ovarialkarzinom, Kolonkarzinom, Glioblastom). Der Mechanismus der anti-neoplastischen Wirksamkeit ist noc…