Prävalenz von Migräne bei verschiedenen ischämischen Schlaganfall-Subtypen – eine prospektive Studie an 487 konsekutiven ischämischen Schlaganfallpatienten
S Leistner, F Bode, BM Mackert, P Marx, JP Dreier · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Mehrere Bevölkerungs- und Krankenhaus-basierte Studien zeigten, dass Migräne ein signifikanter Risikofaktor für einen ischämischen Hirninfarkt ist. Die pathophysiologische Erklärung für diesen epidemiologischen Zusammenhang ist unklar. Das pathophysiologische Korrelat der Migräneaura ist die „cortical spreading depression“, was auf den ersten Blick einen Zusammenhang mit laminären corticalen Infarkten nahelegt. Eine Häufung von Migräne, insbesondere mit Aura, ist aber vor allem bei bestimmten cerebralen Mikroangiopathien wie z.B. dem CADASIL-Syndrom beschrieben. Die Fragestellung unserer Studie war,…