Pes equinovarus und die Differenzialdiagnose Arthrogryposis multiplex congenita
A Brückmann, C Kähler, P Klemm, E Schleußner · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: Der Klumpfuß gehört gehört mit einer Inzidenz von 1–3/1000 Lebendgeborenen zu den relativ häufig vorkommenden Extremitätenfehlbildungen. Sonografisch ist die Achsenabweichung der Füße gegenüber den Unterschenkeln auffällig. 20% der Fälle sind mit Fehlbildungen assoziiert (Neuralrohrdefekt, Akinesiesyndrome, Chromosomenabberationen). Deshalb sollte nach der Diagnose eines Pes equinovarus ein gezielter Fehlbildungsausschluss und eine Karyotypisierung erfolgen. Die Arthrogryposis multiplex congenita (AMC) besitzt eine Inzidenz von 1/10000 und kennzeichnet sich durch symmetrische Gelenkkontrakturen,…