Chirurgische Behandlung kongenitaler und erworbener Störungen der schrägen Augenmuskeln
KP Boergen · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Chirurgie der schrägen Augenmuskeln stellt für den Schieloperateur auch heute noch eine Herausforderung dar. Der gezielte Einsatz moderner Operationsverfahren setzt eine differenzierte präoperative Diagnostik voraus. Dies gilt vor allem für die häufigsten kongenitalen und erworbenen Obliquusstörungen, den Strabismus sursoadductorius und die Trochlearisparese. Am Beispiel dieser beiden Krankheitsbilder soll unserer Konzept zur operativen Therapie dargestellt werden. Darüber hinaus wird auf weitere Störungen der schrägen Augenmuskeln wie z.B. das Brown-Syndrom eingegangen.