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Therapie-induzierte Leukämien - ein zu wenig beachtetes Problem der medikamentösen Tumortherapie?

U. Dührsen · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 04 · S. 235-241

Dokument
909844
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zentralblatt für Gynäkologie
Autor:innen
U. Dührsen
Ausgabe
Heft 04 / 2005
Jahrgang 127
Seiten
235-241
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
0044-4197

Zusammenfassung

Zusammenfassung Alkylanzien und Topoisomerase-II-Hemmstoffe können Therapie-induzierte akute myeloische Leukämien und Myelodysplasien auslösen. Die Häufigkeit des Auftretens hängt von der Art der verwendeten Substanz, ihrer Dosierung und der Behandlungsdauer ab. Mit den in der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms üblicherweise verwendeten Therapieprotokollen, wie dem CMF- oder AC-Schema, liegt die Leukämierate nach 10 Jahren bei 0,2 bis 0,5 %. Eine Intensivierung der Chemotherapie oder zusätzliche strahlentherapeutische Maßnahmen führen zu einer deutlichen Zunahme der Leukämieinzidenz. Die schlechte Prognose T…

Schlagworte

Chemotherapie Leukämie Mammakarzinom Myelodysplasie Strahlentherapie chemotherapy leukemia breast cancer myelodysplasia radiotherapy Zentralblatt für Gynäkologie