Die funktionelle Neuroanatomie der Schmerzwahrnehmung bei hypnotisch induzierter Depersonalisation
M Michal, C Röder, DEJ Linden, H Mohr, G Overbeck · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Depersonalisation (DP) ist eine Ich-Störung, die durch ein Gefühl der Losgelöstheit vom eigenem Selbst und Körper gekennzeichnet ist und typischerweise mit einer reduzierten Schmerzempfindung verbunden ist. Ätiologisch ist die DP als präformierte Reaktion des Gehirns auf unterschiedliche seelische oder körperliche Belastungen zu verstehen, psychodynamisch stellt sie einen komplexen psychischen Abwehmechanismus dar. Das Ziel der Studie ist es, eine hypnotisch induzierte DP als heuristisches Modell für die Untersuchung ihrer neurobiologischen Grundlagen einzusetzen. Die neurobiologischen Korrelate der experime…