CareLit Fachartikel

Welche Konsequenzen haben die Befunde zur Neurobiologie von Bindungstraumatisierungen für die Behandlungsplanung schwerer Persönlichkeitsstörungen?

W Wöller · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02

Dokument
910031
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie
Autor:innen
W Wöller
Ausgabe
Heft 02 / 2005
Seiten
–
Erschienen: 2005-02-09 00:00:00
ISSN
0937-2032

Zusammenfassung

Umfassende Störungen der Emotionsregulation sind ein häufiges Problem in der Behandlung von Patienten mit komplexen Traumafolgestörungen. Die neurobiologische Forschung der letzten Jahre hat die Zusammenhänge zwischen einem Scheitern der frühen dyadischen Affektregulation in der Mutter-Kind-Beziehung, der Entwicklung sicherer Bindungen, dem frühen Hirnwachstum und der späteren Fähigkeit zur Emotionsregulierung eindrucksvoll darstellen können. Zunehmend wird deutlich, dass eine Integration psychoanalytischer, bindungstheoretischer und neurobiologischer Erkenntnisse für ein tieferes Verständnis der Psychopathologi…

Schlagworte

Bindungstraumatisierung psychisches Trauma Persönlichkeitsstörungen Neurobiologie Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie