Patientenverfügungen – Stand der Dinge
U Riedel · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ist ein Patient nicht (mehr) einwilligungsfähig, müssen andere (der behandelnde Arzt, Angehörige, Betreuer oder Bevollmächtigte) für ihn handeln. Hier sind schwierigste medizinische, medizinethische und rechtliche Fragen zu klären, für die es oft keine eindeutigen Antworten gibt. In der Praxis bestehen offenbar große Entscheidungsunsicherheiten, wie nicht zuletzt der Diskussion in der Öffentlichkeit über die „Apparatemedizin“ in der letzten Lebensphase und den unterschiedlichen Entscheidungen von Einzelfällen zu entnehmen ist. Konsens ist, dass der Wille des Patienten ermittelt werden muss – was oft schwer genug…