Wie verändert sich die Riechfunktion bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom im Langzeitverlauf?
S Schulze, T Hummel, A Müller, H Reichmann, B Herting · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und Ziel der Studie: Riechstörungen werden bei bis zu 90% der Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS) beobachtet und gelten als frühes Kardinalsymptom der Erkrankung. Bereits mehrere klinische Studien konnten mit psychophysischen Tests belegen, dass dieser Riechverlust unabhängig von Dauer und Schwere der Erkrankung bestand. Untersuchungen an wenigen De-novo-Patienten zeigten allerdings, dass zumindest in frühen Stadien eines klinisch manifesten IPS Riechvermögen und Krankheitsdauer korrelierten. Auch bei der Ableitung von olfaktorisch-evozierten Potenzialen ließ sich nachweisen, dass La…