Derzeitiger Stellenwert intravenöser Valproinsäure in der Therapie des generalisierten tonisch-klonischen Status epilepticus
G. Krämer, A. Bergmann, P.-A. Despland, S. König, G. Kurlemann, C. Kurth, W. Löscher, G. Luef, H. Meierkord, S. Noachtar, B. Pohlmann-Eden, F. Rosenow, S. Rüegg, U. Runge, D. Schmidt, B. Schmitt, A. Siegel, H. Stefan, S. Stodieck, E. Taubøll, E. Trinka, M. Üb… · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 05 · S. 263-274
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz bislang im deutschsprachigen Raum nicht erfolgter Zulassung wird Valproinsäure (VPA) intravenös zur Therapie des Status epilepticus (SE) inkl. des Status generalisierter tonisch-klonischer Anfälle (SEGTKA) eingesetzt. Evidenzklasse-I/II-Daten von randomisierten und verblindeten Studien liegen nicht vor. Eine Expertenkonferenz unter Beteiligung von Grundlagenforschern sowie Neuropädiatern und Neurologen hat die bislang vorliegenden Erfahrungen aus der Literatur und der beteiligten Autoren mit der intravenösen VPA-Therapie beim SE nach kritischer Diskussion zusammengefasst. Für VPA liegt noch…