Vorgehen bei Verdacht auf eine mykobakterielle Halslymphknoteninfektion
B. Göpel, K. Götte · Pädiatrische Praxis · 2005 · Heft 07 · S. 520-530
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die zervikale Lymphadenopathie wird in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde häufig beobachtet. Differenzialdiagnostisch kommen neben zahlreichen spezifischen und unspezifischen Erregern einer Lymphadenitis, Halslymphknotenmetastasen, malignen Lymphomen und lateralen Halszysten auch zervikale Lymphadenitiden, verursacht durch typische und atypische Mykobakterien, in Betracht. Die vorliegende Übersichtsarbeit vermittelt das aktuelle diagnostische Vorgehen zur Sicherung bzw. zum Ausschluss der Verdachtsdiagnose einer mykobakteriellen Halslymphknoteninfektion und zur Differenzierung zwischen typischen und…