Pseudodominanz zweier rezessiver Connexin-Mutationen bei nicht-syndromaler Hörstörung?
R. Birkenhäger, A. J. Zimmer, W. Maier, J. Schipper · Pädiatrische Praxis · 2006 · Heft 03 · S. 191-196
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Bisher wurden mehr als 100 Genorte identifiziert, die mit Erkrankungen des Innenohrs in Verbindung gebracht werden. Genetische Defekte im Connexin-26-Gen (GJB2) sind in etwa der Hälfte aller Fälle die häufigste Ursache für nicht-syndromale Innenohrschwerhörigkeit. Die Connexin-26- und -30-Gene (GJB2 und GJB6) sind auf Chromosom 13q11-12 benachbart lokalisiert. Im Innenohr wurden bisher vier verschiedene Connexinmoleküle nachgewiesen. Connexine gehören zu der Gruppe von „Gap Junction”-Proteinen, die Connexone ausbilden. Diese bestehen aus sechs Connexinmolekülen. Sie sind für den Aust…