Erythropoetin reduziert den exzitotoxischen Hirnschaden
E Griesmaier, G Simbruner, J Yang, A Gorna, M Urbanek, P Gressens, M Keller · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Läsionen des Gehirns sind klinisch bedeutsame Komplikationen in der Perinatalperiode insbesondere bei Frühgeborenen mit sehr niedrigem Geburtsgewicht. Eine effektive Therapie steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Exogen verabreichtes Erythropoetin (EPO) reduziert hypoxisch-ischämisch bedingte Hirnschäden (Bernaudin M, 1999). Unklar ist, ob EPO bei exzitotoxischen Hirnschäden neuroprotektiv wirkt, sowie der Einfluss des Geschlechts auf diese Wirkung. Hypothese: I) EPO überwindet die Blut-Hirnschranke in gesunden Tieren, II) es kommt durch die Exzitotoxizität zu einer erhöhten EPO-Rezeptor (EPO-R) E…