Uteriner Gasbrand mit Clostridium Perfringens Sepsis nach intrapartaler gedeckter Uterusruptur
C. Montavon, E. Krause, W. Holzgreve, I. Hösli · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 05 · S. 167-172
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Geburtshilfe sind anaerobe Infektionen mit Clostridium perfringens (CP) eine Rarität, allerdings mit einer hohen maternalen Mortalität. Wir berichten über eine Patientin, bei der sich postpartal ein uterines Gas-Gangrän entwickelt hat und diskutieren das Management. Bei der 28-jährigen GII, PII mit Status nach Sectio in 2002 wurde wegen akutem Abdomen 48 h nach Vakuumextraktion eine Laparotomie bei Verdacht auf gedeckte Uterusruptur durchgeführt. Intraoperativ zeigte sich bei intakter Uterotomienarbe ein parametraner Riss, der übernäht werden konnte. 36 h später verschlechterte sich der Al…