Anwendbarkeit ereigniskorrelierter Potenziale (EKP) zur Untersuchung selektiver auditiver Aufmerksamkeit nach Cochlea-Implantat-Versorgung
W. Nager, T. Lenarz, R. Dengler, T. F. Münte, C. Dethlefsen, J. Möbes, C. Schröder, I. Bohrer, A. Büchner, A. Lesinski-Schiedat · Klinische Neurophysiologie · 2006 · Heft 02 · S. 120-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Im Anschluss an die Versorgung mit einem Cochlea-Implantat (CI) zeigen Patienten besonders unter Einwirkung von Störschall ein eingeschränktes Sprachverständnis und lassen somit eine Beeinträchtigung selektiver Aufmerksamkeit für akustische Reize erkennen. Es ist unbekannt, ob sich diese beim Gesunden zur Verstärkung des Nutzschalls benötigte Aufmerksamkeitsleistung nach einer längeren Ertaubungsphase bei Erstanpassung eines CI nachweisen lässt. Ereigniskorrelierte Potenziale (EKP) werden in den letzten Jahren zunehmend als nicht-invasive Technik zur Untersuchung der aufmerksamkeitsa…