Gangstörungen bei psychiatrischen Erkrankungen
Maria Perfahl, Albert Putzhammer · psychoneuro · 2005 · Heft 07/08 · S. 374-378
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gangstörungen sind ein häufiges Symptom psychiatrischer Erkrankungen. Sie können zu erheblichen Einschränkungen der Mobilität führen und haben eine immense subjektive und sozioökonomische Bedeutung für den Betroffenen. Der stabile und flüssige aufrechte Gang des Menschen ist ein komplexer automatisierter Bewegungsablauf, der das störungsfreie Zusammenwirken zahlreicher Gehirnfunktionen voraussetzt. Zur objektiven Untersuchung des Gangs werden die Videografie, das Verfahren zur Schrittanalyse nach Brinkmann sowie Ultraschall- oder Infrarot-Bewegungsanalysesysteme eingesetzt. Sie erlauben eine gena…