CareLit Fachartikel

Keine „ganz normale sexuelle Funktionsstörung“ – ein Fall von Asphyxiophilie

A Wendt, A Rohde · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 10

Dokument
910640
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie
Autor:innen
A Wendt, A Rohde
Ausgabe
Heft 10 / 2005
Seiten
–
Erschienen: 2005-10-05 00:00:00
ISSN
0720-4299

Zusammenfassung

Die Asphyxiophilie (auch als Hypoxyphilie bzw. autoerotische Selbststrangulation bezeichnet) gehört zu den sehr seltenen Paraphilien. Kasuistiken bzw. kleine Fallserien sind überwiegend in rechtsmedizinischen Zeitschriften publiziert, nachdem Betroffene in Folge der Selbststrangulation verstorben sind. Berichte über Menschen, die dieser sexuellen Praktik nachgehen und darüber berichten, finden sich kaum, noch seltener sind Fallberichte über Asphyxiophilie bei Frauen. Grund dafür sind neben ausgeprägten Scham- und Schuldgefühlen der Betroffenen möglicherweise auch mangelnde diagnostische Kenntnisse bzw. fehlende…

Schlagworte

Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie