Postpartale Psychosen
Michael Grube · psychoneuro · 2005 · Heft 09 · S. 441-444
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Postpartale Psychosen imponieren durch heterogene und atypische psychopathologische Bilder. Die nosologische Zuordnung zu einer in sich geschlossenen Krankheitsentität misslingt. Statt dessen können - geordnet nach Häufigkeit - affektive, schizoaffektive, schizophreniforme, schizophrene und organische postpartale Psychosen beobachtet werden, mit einer Gesamtprävalenzrate von ein bis zwei Promille. Sie stellen damit die seltensten postpartalen psychiatrischen Störungen dar. Auch ihre Ätiologie ist heterogen: neben hormonell-neurobiologischen Faktoren sind epidemiologisch-soziale und gynäkologische…