Verminderte exekutive Kontrolle bei Parkinsonpatienten als Ausdruck einer Beeinträchtigung der endogenen Präparation beim Aufgabenwechsel
C Daniels, K Witt, J Kernbichler, S Rehm, J Volkmann, G Deuschl · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln zu können und damit adäquat auf die Umwelt reagieren zu können, stellt eine grundlegende exekutive Kontrollfunktion dar. Rogers und Monsell postulierten, dass sich kognitive Vorgänge beim Aufgabenwechsel aus zwei Komponenten zusammensetzen: einer antizipatorischen (endogenen) und einer stimulus-getriggerten (exogenen) Komponente. Eine Störung der Exekutivfunktionen beim M. Parkinson (MP) ist u.a. anhand erhöhter Reaktionszeiten bei Aufgabenwechselparadigmen gezeigt worden. Diese Untersuchungen prüften diesen Aufgabenwechsel jedoch unter Bedingungen, welche…