De-Eskalationstherapie bei der Multiplen Sklerose, Anekdotische Erfahrungen aus einer MS-Schwerpunktpraxis
S Kreijenveld · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Eskalationstherapie der MS mit Mitoxantron kommt gemäß den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der MSTKG1 infrage, wenn mehr als 2 Schübe/Jahr auftreten oder aber der EDSS sich um 1 Punkt oder mehr pro Jahr verschlechtert, wie es aus zulassungsrelevanten Studien hervorgeht. Die Eskalationsbehandlung ist demnach hochaktiven Krankheits-Verläufen vorbehalten. Empfehlungen für die anschließende Deeskalation fehlen in den Richtlinien der DGN. Auch wenn die verfügbaren Informationen nahe legen, dass nach Beendigung der Mitoxantron-Behandlung eine Rückführung in die Basistherapie…