Brückenvenenthrombose als seltene Komplikation eines spontanen Liquorunterdrucksyndroms
M Nolden-Koch, F Shahshahani, M Fruth, K Papke, M Klein, F Brassel, W Nacimiento · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Während Liquorunterdrucksyndrome nach Lumbalpunktionen eine häufige Begleiterscheinung darstellen, handelt es sich beim sog. idiopathischen Liquorunterdrucksyndrom um ein seltenes Krankheitsbild. Klinisch wegweisend sind streng lageabhängige Kopfschmerzen. Während die Ausbildung von Hygromen als mögliche Komplikation häufiger beobachtet wird, stellen Sinus- oder Hirnvenenthrombosen eine seltenere Komplikation dar, die sowohl bei der spontanen intracraniellen Hypotension als auch im Rahmen eines Liquorunterdrucksyndromes nach Lumbalpunktion auftreten kann und möglicherweise durch den verlangsamten venösen Blutflu…