Die MMP–9 Hämopexindomäne reduziert dosisabhängig die Migration und Adhäsion kolorektaler Karzinomzellen
S Wagner, M Roderfeld, C Henkel, D Schmitz, S Matern, E Roeb · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Veränderungen der extrazellulären Matrix (ECM) beeinflussen Metastasierungs-assoziierte Prozesse wie Adhäsion, Migration und Invasion. Matrixmetalloproteinasen (MMPs) spielen im Verlauf der Metastasierung eine wichtige Rolle. In Vorarbeiten haben wir einen spezifischen Inhibitor für MMP–9 konstruiert, die sog. MMP–9 Hämopexindomäne (MMP–9-PEX, 1). Die MMP–9-Aktivität wird durch diesen ca. 200 AS langen C-terminalen Anteil der MMP–9 gehemmt. Die MMP–9-PEX wurde als rekombinantes Fusionsprotein exprimiert. Das Ziel der vorliegenden Studie war die Evaluation der MMP–9-PEX auf Migration und Adhäsion kol…