Kryotherapie eines endobronchialen Lipoms
KJ Franke, G Nilius, KH Rühle · Pneumologie · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Bei der konventionellen Kryotherapie wird extreme Kälte lokal appliziert, wobei an der Spitze der Sonde unter hohem Druck austretendes Gas einen Kältebereich von minus 80 Grad Celsius erzeugt. Das hierdurch nekrotisierte Tumorgewebe wird sekundär abgetragen. Mit der Kryoextraktionsmethode friert man den Tumor an der Spitze der Kältesonde an und entfernt ihn direkt in größeren Teilstücken. Damit ist eine rasche Rekanalisation im Bereich des zentralen Bronchialsystems möglich. Im Folgenden stellen wir die unseres Wissens erstmalige Extraktion eines endobronchialen Lipoms mittels Kryotherapie dar. Falld…