Augenmotilitätsstörungen bei endokriner Orbitopathie
G Gusek-Schneider · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Augenmotilitätsstörungen bei endokriner Orbitoapthie stellen innerhalb der vertikalen phorischen und manifesten Abweichungen ein wichtige Differentialdiagnose dar. Patienten und Methoden: Anhand von jährlich 150 Patienten mit endokriner Orbitopathie wird die Häufigkeit von Motilitätsstörungen, ihre Differentialdiagnose und Prognose dargestellt. Ergebnisse: Bei Männern sind Motilitätssstörungen bei endokriner Orbitopathie zwar insgesamt seltener, manifeste Schielabweichungen jedoch doppelt so häufig im Vergleich zu Frauen. Bei phorischen Abweichungen kann initial fehlende Schilddrüsensymptomatik die…