Komplexprogramm zur Senkung der maternalen und perinatalen Morbidität – Ein Vorschlag für eine moderne Schwangerenbetreuung
T Volgmann, FS Schrepfer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Monoätiologische Krankheitsbilder (Toxoplasmose, Ak-Inkompatibilität) werden trotz geringer Prävalenz regelmäßig diagnostiziert und der sekundären Prävention zugeführt.Infolge Polyätiologie besteht bei Krankheitsbildern mit epidemiologischer Relevanz (Frühgeburt, früher Blasensprung, IUGR, PE, GDM, Herzfehler) ein weitgehend diagnostischer und therapeutischer Nihilismus. Diese Krankheitsbilder haben einander überlappende ätiopathogenetische Momente mit epidemiologischer Relevanz (Prävalenz>1%) und Therapieoptionen: Genitale Infektion, APlA, ANA, Thrombophilie, uterin-vaskuläre Maladaptation und Glukosetoleranzst…